Katrin Kampmann

Katrin Kampmann

Wir sind die Roboter

von Angela Stief

 

Wir sind die Robot­er
Ja tvoi rabot­nik
Ja tvoi slu­ga (1)

Das san­gen die Pio­niere der elek­tro­n­is­chen Musik, die deutsche Gruppe ‚Kraftwerk‘ mit vom Com­put­er verz­er­rter Stimme Ende der 1970er-Jahre enthu­si­astisch. Auf der Bühne zuck­ten ihre unge­lenken Kör­p­er im Stakka­to der Musik.

Wir funk­tion­ieren automatik
Jet­zt wollen wir tanzen mechanik

sym­pa­thisiert der Text mit der Ver­schmelzung von Men­sch und Mas­chine. Damit stell­ten ‚Kraftwerk‘ bere­its vor eini­gen Jahrzehn­ten einen Lifestyle demon­stra­tiv zur Schau, der sich durch tech­nis­che Inno­va­tio­nen drastisch verän­dert hat­te, und set­zten den Wun­sch nach Entsub­jek­tivierung und Entkör­per­lichung des eige­nen Daseins spek­takulär in Szene. Heute hat unsere Gegen­wart die Zukun­ftsmusik der Ver­gan­gen­heit einge­holt. Wir sind bere­its zu ersten Vorstufen von Cyborgs mutiert – kyber­netis­che Implan­tate und kom­mu­nika­tion­stech­nol­o­gis­che Geräte wie Smart­phones, die gle­ich­sam wie unverzicht­bare Kör­perex­ten­sio­nen funk­tion­ieren, sind längst zur Nor­mal­ität gewor­den. Die Automa­tisierung des Men­sch­seins an sich ist im All­t­ag angekom­men.
„Wir sind die Robot­er“ nen­nt Katrin Kamp­mann ihre aktuelle Konzep­trei­he in Anlehnung an den leg­endären Song von Kraftwerk. Beina­he spielerisch schafft sie far­bge­waltige, sinnliche Arbeit­en, die sich von der Schwarz-Weiß-Malerei, die mit der Dig­i­tal­isierung und den tech­nis­chen Errun­gen­schaften der let­zten Jahre ver­bun­den ist, deut­lich abset­zen. Die aufgeregten Wort­mel­dun­gen, die Unken­rufe und Loblieder der medi­alen Berichter­stat­tung, wer­den in einem har­monis­chen Meer aus Far­ben und For­men, die ver­rin­nen und ineinan­der überge­hen, aufgelöst.

Die Kün­st­lerin schüt­tet dafür oft Acryl­farbe auf Lein­wand und Papi­er, die auf dem Boden liegen, und lenkt die nassen Farb­ströme in Bah­nen und Lin­ien. Es ist ein stetes Spiel von Zufall und Kon­trolle, von Steuern und ges­teuert wer­den. Übergänge von abstrak­ten und fig­u­ra­tiv­en Teil­bere­ichen, harte Kon­turen und ein­deutige Motive, all das lässt die Kün­st­lerin gerne auch ein­mal ver­schwim­men. Aus Fleck­en und abstrak­ten Farbin­seln entwick­elt sie ihre Bild­su­jets, Far­b­ver­läufe und gedruck­te Par­tien, die auf Linolschnit­ten basieren und in unter­schiedlichen Far­ben aus­ge­führt sind, bilden eine net­zar­tige Struk­tur, die die Bilder überspan­nt und alles mit allem verbindet.
Dieses kün­st­lerische Exper­i­men­tieren mit den Motiv­en ein­er Welt, die immer virtueller wird, gibt den
abstrak­ten Algo­rith­men eine fass­bare Form und rel­a­tiviert die bere­its ver­härteten Fron­ten der Für- und Wider­sprech­er ein­er Ide­olo­gie der neuen Kün­stlichkeit. Doch sind diese Bilder mehr als nur ein sou­veränes Echo auf eine über­hitzte Debat­te, die typ­isch für das Aufkom­men von neuen Medi­en ist. Diese Arbeit, mitunter stets im Ver­such des Real­itätsab­gle­ichs, stellt viele bren­nende Fra­gen, über­prüft, was heute über­haupt noch authen­tisch sein kann. Katrin Kamp­manns groß­for­matige Aquarelle und Lein­wände, das Medi­um der Malerei an sich, das seit der Höh­len­malerei vie­len Mod­en und unzäh­li­gen Abgesän­gen zum Trotz standge­hal­ten hat, bildet das Fun­da­ment für ein Werk, das dem visuellen Overkill der dig­i­tal­en Bild­pro­duk­tion, die zu der gegen­wär­ti­gen Bilder­flut geführt hat, vir­tu­os wider­ste­ht. So stellt Kamp­manns Malerei vor allem auch ein Reser­voir der Sinnlichkeit und der Schön­heit des Analo­gen dar.

Die in Berlin lebende und arbei­t­ende Kün­st­lerin reflek­tiert nicht nur aktuelle Entwick­lun­gen in Kun­st und Wis­senschaft, son­dern beschäftigt sich seit eini­gen Jahren auch mit den para­dox­en Zeit­struk­turen, die sich in die pop­kul­turellen Bilder von der Zukun­ft eingeschrieben haben. Seit 2013 arbeit­et sie mit einem neuen Men­schen­bild, dessen ästhetis­che Fas­sun­gen sie aus der Weit­er­ver­ar­beitung von kul­turgeschichtlichen Utopi­en und den Ver­satzstück­en ein­er besseren Welt gewin­nt. Im Mit­telpunkt standen die tech­nis­che und inhaltliche Beto­nung des fehler­haften Moments, dieses fehler­haften Moments, der jed­er Vision und jed­er Reise durch die Zeit innewohnt, der, wenn er ver­drängt wird, genau jene angstvollen Gebilde und erschreck­enden Dystopi­en ein­er ungewis­sen Zukun­ft her­vor­bringt, die sich in den Nar­ra­tiv­en der Sci­ence- Fic­tion-Indus­trie immer schon auf drama­tis­che Weise abge­bildet haben.

Kamp­mann hat die futur­is­tis­chen Details und die mor­phol­o­gis­che Ausstat­tung ihrer kyber­netis­chen, lebens­großen Organ­is­men von 2018 häu­fig anderen Kun­st­for­men wie Fil­men oder aus der Lit­er­atur ent­nom­men: Sen­soren, die an Köpfen ange­bracht sind und an Anten­nen erin­nern, Scheren­hände, Oberkör­p­er, die sich um die eigene Achse drehen, mehr Glied­maßen als dem Homo sapi­ens nor­maler­weise zur Ver­fü­gung stün­den – alles zielt darauf ab, die kog­ni­tive Wahrnehmungs­fähigkeit und den Bewe­gungsap­pa­rat dieser Fig­uren im Unter­schied zu ihren tech­nisch noch sim­pleren Vor­läufern um ein Vielfach­es zu erweit­ern – eben­so wie die möglichen Betra­ch­tungsweisen ihrer Bilder. Die per­son­ifizierten Robot­er gemah­nen an Filme wie Ter­mi­na­tor, die Mas­chine-Maria aus Fritz Langs Metrop­o­lis oder auch in Anklän­gen an Blade Run­ner. Die lebens­großen Aquarell­fig­uren weisen Struk­turen auf, die wie Adern die Kör­p­er durchziehen und Erin­nerun­gen an die Nähte eines Frankenstein’schen Mon­sters her­vor­rufen mögen. Ein­er dieser ästhetis­chen Hybride der Superla­tive chang­iert zwis­chen Schim­panse, Men­sch und Mas­chine. Der Nachvol­lzug ein­er Evo­lu­tion­slin­ie? Oder die Visu­al­isierung eines gegen­seit­i­gen Angle­ichung­sprozess­es: Men­schen mutieren zu Cyborgs und Robot­er wer­den nach dem Eben­bild des Men­schen geformt. Doch was passiert, wenn die Entwick­lung der Auto­mat­en nicht mehr zu stop­pen ist, wenn see­len­lose Appa­rate die Weltherrschaft übernehmen? Beängsti­gen­der noch: Was, wenn diese Appa­rate gar nicht mehr ‚see­len­los‘ sind? In Lit­er­atur, Kun­st und Musik wurde der Traum von der arti­fiziellen Über­höhung des Men­schen tausend­fach beschworen. Die Zukun­ft bleibt ungewiss: „Die ich rief, die Geis­ter / Werd ich nun nicht los“, schrieb Johann Wolf­gang von Goethe 1797 im Zauber­lehrling. Vielle­icht leben sie, die Geis­ter, ohne­hin wie der Ani­mis­mus glauben macht, sowohl in allen belebten als auch in den unbelebten Din­gen? Die Ver­schmelzungs­fan­tasien von Men­sch und Mas­chine besaßen sel­ten eine höhere Attrak­tion­skraft als in unser­er Zeit; die Wirk­lichkeit hat die Fik­tion längst über­holt: Avatare, virtuelle Alter Egos und bild­ma­nip­ulierte Self­ies sind zum All­t­agsgut gewor­den.

Die Erken­nt­nisse aus Wis­senschaft und Medi­zin haben sich längst mit­tels Prothe­sen und bio­genetis­chen Sur­ro­gat­en in die mod­er­nen Kör­p­er, die nicht zulet­zt durch schön­heitschirur­gis­che Ein­griffe der wil­lentlichen Ver­fü­gung und der men­schlichen Gestal­tung­shoheit unter­liegen, eingeschrieben. Aus dem Wun­sch nach biol­o­gis­ch­er Opti­mierung wurde der Wahn nach Per­fek­tion, der sich als Allianz von Natür­lichkeit und Kün­stlichkeit bere­its in drastis­chem Aus­maß real­isiert hat. Der deutsche Gegen­wart­sphilosoph Stephan Lorenz Sorgn­er spricht von einem Tran­shu­man­is­mus, der eben genau nicht die Abs­tump­fung und Mech­a­nisierung des Men­schen durch die Ver­schmelzung mit der Tech­nik bedeutet, son­dern neue Möglichkeit­en wie die Befreiung von der Arbeit und dem Fron­di­enst durch Robot­er betont; die unwirk­liche anmu­tende Vision: Mind Upload­ing, also die Aus­lagerung der Gehirn­in­halte auf dig­i­tale Träger­me­di­en. Katrin Kamp­mann geht es wed­er um den ural­ten Wettstre­it zwis­chen Natur und Kun­st, noch um die Hybris der Wis­senschaft, Leben zu erschaf­fen und die Endlichkeit des Men­schen zu über­winden. Die Kün­st­lerin ver­ar­beit­et in ihrem Oeu­vre vielmehr die fan­tastis­chen Visio­nen, die das kollek­tive Unbe­wusste aus ein­er Brave New World gener­iert. Spielerisch spürt sie in ihrer Kun­st den durch die Epochen der Men­schheits­geschichte zirkulieren­den Mod­en nach, immer auf der Suche nach Antworten, auf der Suche nach Spuren, die unsere Wün­sche, Äng­ste und Sehn­süchte in den zer­brech­lichen Frag­menten der Wirk­lichkeit hin­ter­lassen. So kann der Traum von ein­er besseren Welt schlussendlich dann doch in der ästhetis­chen Erfahrung ihrer Bild­wel­ten in eine unmit­tel­bare Nähe rück­en: Denn Berührung find­et stets in Bildern statt.

Angela Stief, Kura­torin der Ausstel­lung

(1) Deutsche Über­set­zung: Wir sind die Robot­er. Ich bin dein Robot­er. Ich bin dein Diener.

Vita | Katrin Kampmann

1979 geboren in Bonn
2001 Studi­um unter K.H. Hödicke an der Uni­ver­sität der Kün­ste, Berlin
2006 Meis­ter­schüler­jahr unter K.H. Hödicke, Abschluß als Meis­ter­schü­lerin

lebt und arbeit­et in Berlin

1979 born in Bonn, Ger­many
2001 stud­ies of paint­ing and art at the Uni­ver­sität der Kün­ste, Berlin
2006 Mas­ter schol­ar, class of K.H. Hödicke

lives and works in Berlin, Ger­many

PREISE UND STIPENDIENAWARDS AND SCHOLARSHIPS

2006 Meis­ter­schüler­preis der Uni­ver­sität der Kün­ste, Berlin
2010 Dorothea Kon­wiarz Stipendi­um, Berlin
2011 Final­istin des Phönix Kun­st­preis­es, Tutzin­gen
2016 Som­mer-Frische-Kun­st, Bad Gastein
2017 Förder­preis der Samm­lung Stiftung Guen­ther Bene­dict, Wien, Öster­re­ich

Ausstellungen | Sammlungen

2018 Wir sind die Robot­er, Galerie Lukas Feicht­ner, Wien, Öster­re­ich

2017 Ferien vom Über-Ich, Kun­straum Nestroy­hof, unter Patron­age
der Stiftung Guen­ther Bene­dict, Wien, Öster­re­ich

2016 Die Wan­der­ausstel­lung, Som­mer Frische Kun­st, Bad Gastein, Öster­re­ich
The Future of an Illu­sion, Cor­ner Win­dow Gallery, Auck­land, Neusee­land

2015 Exit Par­adise, Galerie Cor­nelis­sen, Wies­baden

2014 Sün­den­fall in 10, 9, 8…, Bull­hound AG, Berlin

2013 Zeitreisen leicht gemacht, Galerie Cor­nelis­sen, Wies­baden

2012 Farbe im Reflex, Galerie Cor­nelis­sen, Wies­baden

2011 Good­bye Tomor­row, Gar­boushi­an Gallery, Bev­er­ly Hills, USA
Die Wan­der­ausstel­lung, Die Wiener Art­foun­da­tion, Wien, Öster­re­ich

2010 Suche­in­stel­lun­gen, Richard Ray­mond Projects, München
Jed­er Blitz ist anders., Dorothea Kon­wiarz Stiftung, Berlin
als gäbe es kein mor­gen, Kun­sthalle Dres­den, Dres­den

2009 Abschied von gestern, Kun­st­be­trieb 7, Lud­wigs­burg
Die ein­fache Explo­sion, schultz con­tem­po­rary, Berlin

2008 Wenn Tag und Nacht das­selbe ist, Michael Schultz Gallery, Seoul, Korea

2007 Mein Vogel ist bunt, Stu­dio d’Arte Can­naviel­lo, Mai­land, Ital­ien
Nacht der Entschei­dung, schultz con­tem­po­rary, Berlin

2018 Kleist und die Reli­gion, Kleist-Muse­um, Frank­furt (Oder)
Mal so weit­er! — Karl-Horst Hödicke und Schüler, Kun­sthaus Taunusstein, Taunusstein
Inspi­ra­tion Natur, Galerie Rother Win­ter, Wies­baden Exper­i­ment, VOODOO55, Berlin
Wir woll­ten die Ausstel­lung rot­er Hirsch nen­nen, doch dann kam alles anders, Codex, Berlin

2017 Höhen­rausch II, Col­lec­tors Room, Ham­burg
Energiefelder, Kun­sthaus Taunusstein, Taunusstein
CART, RAE, Art Farm, Fehrbellin
Ele­va­tion, Kun­stvere­in KISS, Schloß Unter­grönin­gen,
Abts­g­münd-Unter­grönin­gen
2016 Glück­liche Fügung, Kun­sthaus Taunusstein, Taunusstein
Glück, Vit­rine-FN, Friedrichshafen
On Site in 16 Cities, Cre­ate Or Die, Exhi­bi­tion Space, Syd­ney,
Austal­ien
Orte Wech­seln — de rerum natu­ra, St. Marienkirche“, Frank­furt (Oder)
2015 RAE — Works In White, Schau Fen­ster, Berlin
Alp­traum, Visu­al Voice Gallery, Mon­tre­al, Cana­da
On site in 17 cities, at Ceri, Berlin Col­lec­tive, New York City, USA
Natur I., Vit­rine-FN, Friedrichshafen
Alp­traum, Salon de Lirio, Goa, Indi­en
Bring The Dar­ling, Kreuzberg Pavil­lon, Berlin
Schaukampf, Ate­lier­hof Kreuzberg, Berlin
2014 Hal­løween, The Idling Gallery, Berlin
Som­mer­freuden, Vit­rine-FN, Friedrichshafen
Eva und Adam — Malerei, Zeich­nun­gen, Skulp­turen und Objek­te,
St. Marienkirche“, Frank­furt (Oder)
Alp­traum, UGM, Umet­nos­t­na galer­i­ja Mari­bor, Mari­bor, Slowe­nien
Glam­our und Carnevaleskes, Vit­rine-FN, Friedrichshafen
2013 Works on Paper, The Vitesse Col­lec­tion, Berlin
Over­load, Gar­boushi­an Gallery Bev­er­ly Hills, USA
Kun­st = Vielfalt, Lan­desausstel­lung Hes­sen, Rhein­land-Pfalz,
Kun­sthaus Wies­baden, Wies­baden
2012 Gold­ene Zeit­en, Galerie Cor­nelis­sen, Wies­baden
Lost in a dream, Snake Pit Galerie, Auck­land, Neusee­land
Die Dinge des Lebens, Gängevier­tel, Ham­burg
Gute Karten – 2012, Karl Hofer Gesellschaft, Haus am Kleist­park,
Berlin
Für Hunde in der Zen­tral­grube, Kun­sthalle M3, Berlin
Shelf Life, Kun­sthalle am Ham­burg­er Platz, Berlin
2011 Monte Ver­ità, Kun­stvere­in Mon­tez, Frank­furt am Main
3Generationen, Galerie Beren­necke, Berlin, Düs­sel­dorf
Peek­a­boo, Con­tem­po­rary Art Space Salzburg, Salzburg, Öster­re­ich
34 zu Kleist, Marienkirche, Frank­furt (Oder)
2010 Phan­tom­schal­tung, Fer­n­meldeamt Mitte, Berlin
The For­got­ten Bar, Galerie im Regierungsvier­tel, Berlin
2009 Gemein­sam in Bewe­gung — Zeit­genös­sis­che Kun­st aus Deutsch­land
und Chi­na, Muse­um of Art, Wuhan, Chi­na
Bien­al de Cerveira, Cerveira, Por­tu­gal
Gen­er­a­tio­nen — Zwanzig deutsche Jahre, Kun­sthalle Brenna­bor,
Bran­den­burg Neo-anachro­nism, Por Amor à Arte Gale­ria, Por­to, Por­tu­gal
2008 30 gegen 3 000 000 — Skulp­tur und Malerei aus Berlin, Kun­stvere­in Schloß
Holte Stuken­brock, Schloß Holte Stuken­brock, Deutsch­land
Close Up, Por Amor à Arte Gale­ria, Por­to, Por­tu­gal
Exper­i­ment after, Michael Schlutz Gallery, Seoul, South Korea
Auf dem Weg ins Licht, Samm­lung de Knecht, Kun­sthalle Ros­tock, Ros­tock
2007 Count­down — Meis­ter­schüler­preis der UdK 2006, Galerie Michael Schultz,
Berlin
2006 Dick aufge­tra­gen, Galerie Hel­mut Leg­er, München
1 • 2 • 3 • 4 Junge Kun­st aus Berlin, Thomas Levy Galerie, Ham­burg
2005 Touché [1974–2005] Klasse Hödicke, Uni­ver­sität der Kün­ste, Berlin
Graphikpodiukm 4, Vere­in der Grafik­fre­unde e.V. Berlin, Berlin
2004 Iden­tität im dig­i­tal­en Zeital­ter, Kün­stler­haus Bethanien, Berlin

Deich­torhallen, Ham­burg
Samm­lung Hans Grothe, Duis­burg
Samm­lung Kun­sthaus Taunusstein, Taunusstein
Samm­lung de Knecht, Salzburg
Samm­lung Stiftung Guen­ther Bene­dict, Wien
Samm­lung Sper­ling, Main­burg
Samm­lung Hein­rich, Maulbronn
Vitesse Col­lec­tion, Berlin
Samm­lung Ingrid Roosen-Trinks, Ham­burg